Die Coronapandemie

Die Coronapandemie

Die Pandemie begleitet uns jetzt schon seit knapp zwei Jahren und die Regeln ändern sich immer wieder. Aktuell wurde ab 1.11.21 die Maskenpflicht für die Sitzplätze in den Schulen abgeschafft. Viele werden sich aus verständlichen Gründen darüber freuen. Aber ist das so gut, wo die Infektionszahlen wieder ansteigen? Fakt ist, dass die Schüler der 5. und 6. Klassen noch nicht geimpft werden konnten, da es noch keine Zulassung des Impfstoffs für unter 12jährige gibt. Diese Schüler haben nicht die Chance sich anders als mit einer Maske zu schützen. Hinzu kommt, dass es jetzt wieder kälter wird und sich Viren so besser verbreiten.

Das Maske tragen am Platz kann jetzt auf freiwilliger Basis erfolgen, was sicher ein guter Schritt ist. Wir wollen alle wieder ein bisschen mehr Normalität zurück. Allerdings ist der Vorteil beim Masketragen neben dem Schutz, dass Schüler, die die Maske tragen, nicht in Quarantäne müssen, wenn der Sitznachbar positiv getestet wurde.
Mancher wird jetzt denken, dass es voll cool ist in Quarantäne zu sein, weil man nicht in die Schule muss. Ich war selbst in Quarantäne und nach den ersten drei Tagen wird es langweilig. Um meine kleine Schwester zu schützen, saß ich die ganze Zeit allein in meinem Zimmer und trotz Rechner und Internet fehlt einem der Kontakt zur Außenwelt und das Treffen mit Freunden von Tag zu Tag mehr. Außerdem verpasst man eine Menge Unterrichtsstoff und muss dann alle Arbeiten und Tests nachschreiben, die man während der Quarantäne versäumt hat, plus die Arbeiten, die dann sowieso noch anstehen. Am Ende ist das alles ziemlich stressig.
Corona zu haben, fand ich auch nicht so gut, da ich nach ein paar Tagen meinen Geruchs- und Geschmackssinn verloren habe. Als ich das bemerkt habe, hatte ich ziemlich viel Panik, weil ich nicht wusste, ob das wiederkommt. Ich bin jetzt genesen und brauche mir um Neuinfektion und Quarantäne erst einmal keine Gedanken mehr zu machen. Maske werde ich aus Rücksicht für andere trotzdem weiterhin tragen. Irgendwie hat man sich ja doch daran gewöhnt. Vielleicht kann man das Masketragen auch als solidarischen Akt ansehen, bis alle, die wollten, eine Chance auf Impfung hatten oder die Zahlen so weit runtergehen, dass eine Ansteckung unwahrscheinlich ist. Am Ende des Tages kann aber nur jeder für sich entscheiden, ob er die Maske weiterträgt oder sich am Sitzplatz von der Maske befreien will.

Wir als Schülerschaft sollten jede Entscheidung des Einzelnen tolerieren.

 

Text: Tias Nedos, 5a

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